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LEBENSPHASE 5
ALTERSVORSORGE

Wenn die Versorgungspflichten gegenüber den Kindern abnehmen und Frauen sich die eigene Altersvorsorge endlich kümmern könnte, kommt es häufig zu Pflegefällen in der eigenen Familie. Für die Berechnung der Pensionshöhe ist jeder Euro und jeder Monat relevant. Je länger Frauen in Teilzeit arbeiten, um die Pflege und Versorgung von Angehörigen zu übernehmen, desto weniger Pension erhalten sie.

In Österreich sind rund 1 Million Personen in die Pflege und Betreuung einer/eines Angehörigen involviert. Drei Viertel der Betreuungs- und Pflegeleistungen werden von Frauen übernommen. Ein Drittel dieser Frauen befindet sich im Alter zwischen 31 und 65 Jahren, die Hälfte von diesen geht keiner Berufstätigkeit nach - obwohl sie im erwerbsfähigen Alter sind. Im Jahr 2024 hatten weiterhin viele Frauen im Pensionsalter keinen Anspruch auf eine eigene existenzsichernde Pension. Frauen mit Eigenpension erhalten je nach Berechnung rund 40 % weniger Pension als Männer. Das führt dazu, dass rund 66 % der Beziehenden einer Ausgleichszulage Frauen sind. Rund 32 % der alleinlebenden Pensionistinnen sind von Armut oder Ausgrenzung gefährdet (vgl. rund 16 % der Männer).

Folgende Fragen unterstützen bei der Reflexion der eigenen Situation:

Screenshot 2023-02-15 at 14-03-45 Faltkarte_Geldheldinnen_FEB2023_v4.1_edited.jpg

Wer kann die Pflege von Angehörigen noch übernehmen?


 

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